Wer bislang Ankernächte lieber vermieden hat, sollte sich Ankern mit GLORIA nochmal genauer ansehen. Man hat hier viel Bewegungsraum auch bei regnerischem Wetter und eine Warmwasserdusche dabei. Da kann der Ankerpaltz gerade zur Hochsaison eine echte Alternative sein.
Sehr geschützt bei östlichen Winden; allerdings geben sich hinter dem Heck die Frachtschiffe die Klinke in die Hand.
Nur bei westlichen Winden. Geankert wird in der Nähe des Yachthafens Strande. Guter Ausgangspunkt zu Törnbeginn.
Hier gibt es natürlich zahlreiche Möglichkeiten: Beliebt ist das Olpenitzer Noor etwa zwei Meilen hinter Schleimünde gegenüber Maasholm (Winde von West über Süd bis Nordost), auch nordwestlich gegenüber liegt man bei West bis Nordostwind sehr gut auf etwa 2 bis 3 Meter Wassertiefe.
Kurz vor Missunde befindet sich das Missunder Noor, ein sehr geschützter und schöner Ankerplatz mit 2 bis 2,5 Meter Wassertiefe. Bei der Ansteuerung muss wegen der unbetonnten Untiefen sorgfältig navigiert werden. Befeuerung gibt es nicht.
Dieser vier Seemeilen lange Fjord direkt südlich von Sönderburg bietet am Ende Ankermöglichkeiten bei etwa 3,5 Meter Wassertiefe und in absolut zentraler Lage. Nordwest-Wind ist ungünstig, die relativ lange Ein- und Ausfahrt ist Geschmackssache …
An den Ufern des Als Sundes sieht man häufig ankernde Yachten. Eine Durchreise ist er auch auf jeden Fall wert! Da die Streifen mit nutzbarer Wassertiefe schmal sind und das Ufer meistens steil abfällt gibt es aber Besseres zum Ankern, zum Beispiel die
Dieser Binnensee am Nordostende des Als Fjordes verbirgt sich hinter einer recht schmalen und 2,5 bis 3,0 Meter tiefen Einfahrt am Ende der Stegsvig. Hafenhandbücher sprechen noch von einem Geheimtipp, aber dafür liegen dort im Sommer doch sehr viele Schiffe. Auf rund 5 Meter Wassertiefe gibt es reichlich Platz für alle. Der Grund ist teilweise krautig und erfordert gründliches Eingraben mit sehr viel Kette. Aber die Belohnung für die Augen gibt es schon bei der Ansteuerung. Die Dyvig ist sicher einer der schönsten und geschütztesten Ankerplätze der dänischen Südsee! Wer keine Luste auf Ankern hat kann an der Kro anlegen (unser Favorit) oder gegenüber im größeren Yachthafen. Ohne einen guten Blick ins Hafenhandbuch oder bei Nacht braucht man die Erstansteuerung aber gar nicht erst versuchen. Und die erste Hälfte der Dyvig ist absolut untief.
Neben der Dyvig ist das der zweite super-schöne und geschützte Ankerplatz bei 3 Meter Wassertiefe. Es ist eine Bucht am Svendborg-Sund südöstlich der Stadt. Auch hier ist bei der Einfahrt Vorsicht geboten wegen Untiefen und häufiger Strömung im Sund. Drinnen hat man wieder reichlich Platz, nur im hinteren Teil wird es untief. Der Anker fasst dort besser als in der Dyvig. Nur ein starker Westwind steht voll hinein, eine ernsthafte Welle kann sich aber nicht aufbauen. Mit gut eingegrabenem Anker liegt man sicher. Am Südufer befindet sich ein Naturschutzgebiet. Dort gibt es einen Steg, neben dem sich drei Grillplätze mit Holzbänken und -Tischen befinden! Für die GLORIA ist es zwar zu flach aber es gibt ja auch noch das Beiboot …
Der Fjord zweigt westlich der Insel Aarö ins Festland ab, die Rinne ist betonnt. Etwa zwei Meilen hinter der Mündung befindet sich nördlich des Fahrwassers eine Bucht, in der man auf 3 Meter Wassertiefe bei allen Windrichtungen sehr gut liegt.
Wenn man am 90°-Knick der Rinne ca. zwei Meilen nördlich Marstal nach West bis Nordwest aus dem Fahrwasser fährt, kann man bei Westwinden gute Ankerplätze finden. Wegen des flachen Wassers gibt es dort kaum Welle, jedoch ist der Bereich natürlich sehr offen.
Von Marstal Richtung Rudköbing/Svendborg/Langelandbelt segelt man um die Insel Strynö herum. Vor der Insel kann man bei Westwinden, am gegenüberliegenden Ufer der Insel <…> bei E-Winden gut ankern. Auch hier gilt der Schutz nur weit unter Land und bei einer Windrichtung.