3. Juli 1999, nördlicher Kleiner Belt, aufkreuzend von Middelfahrt nach Bogense bei NE 2:
„Um 16:30 Uhr haben wir eine unglaubliche Begegnung mit zwei Schweinswalen, die bis auf ca. drei Meter an unser Heck herankommen! In der Ferne kann man noch mehr dieser Tiere erkennen. Fasziniert beobachten wir die zwei, die sich um unser Schiff tummeln.“
5. August 2001, raumschots aus der Strander Bucht in den großen Belt:
„Um 04:00 Uhr aufstehen und 04:30 Uhr ablegen mit der Stb-Wache … – wollten wir eigentlich. Doch wir verschlafen allesamt den Wecker und so verschiebt es sich auf 05:30 Uhr. Wir legen zu dritt ab und nehmen in der morgendlichen Beinahe-Flaute Kurs auf die „weite See“. Der Sip setzt flott den Spi. Schließlich können wir unter Spi bei aufgehender Sonne in Richtung großer Belt segeln. Das ist was zum Genießen! Frühstück und später auch Mittagessen finden bei gutem Wetter statt. Bei zunehmendem Wind wechseln wir den Spi gegen die Genua aus.
„Leider erwischt uns eine Gewitterbö. Nach dem frühzeitigen Bergen des Groß kommt kurz vorher auch die Genua weg. Beigedreht nur unter Besan liegen wir absolut ruhig. Kuchenbude zu, Positionslichter und Radar an – Wind und Regen können kommen. Bft. 7, das geht ja noch. Nach 15 Minuten ist alles vorbei. Kuchenbude auf, Segel wieder hoch und weiter geht’s mit West 3. Um 22:00 Uhr liegen wir bereits in Kerteminde fest. 80 Seemeilen in 16 Stunden – was für ein Törn!“